Microsoft Corporation

Software- und Hardware-Hersteller

Satya Nadella, CEO von Microsoft, Aussenaufnahme

Quelle: Microsoft Inc.
85,32 Mrd. $

Umsatz 2016

SitzRedmond, USA
Gründung4. April 1975
UnternehmensgründerBill Gates, Paul Allen
UnternehmensleitungSatya Nadella (CEO), John W. Thompson (Chairman)
ProdukteWindows, Office-Programme
Sitz in DeutschlandMünchen
114.074

Mitarbeiter 2016

475,23 Mrd. $

Marktkapitalisierung

16,798 Mrd. $

Gewinn nach Steuern 2016

Infografik über Microsoft

Informationsgrafik über Microsoft, überarbeitet

Unternehmen

Marktposition

Werbung

Microsoft ist seit den 1990er-Jahren Marktführer bei PC-Betriebssystemen und Office-Programmen. Inzwischen besitzt das Unternehmen allerdings nur noch im Bereich der Personal Computer eine Marktbeherrschende Stellung. Bei den Personal Computern besitzt Mac gerade mal einen Marktanteil von 5% und Linux etwa 1%.

Für Mobilgeräte ist das entsprechende Betriebssystem von Microsoft (Windows Mobile), allerdings mit einem Anteil von weniger als 2%, weit abgeschlagen. Auch im Bereich der Server ist Linux inzwischen deutlich stärker als Windows.

Aktiv ist Microsoft darüber hinaus noch in der Unterhaltungsbranche und verkauft die Spielekonsole Xbox One.

Das Unternehmen zählt zu den weltweit profitabelsten Aktiengesellschaften der Welt. Zuletzt sank die Profitabilität des Konzerns allerdings deutlich.

Organisation

Das Unternehmen ist in vier große Bereiche aufgeteilt:

  • Cloud and Enterprise Engineering Group
  • Devices and Studio Engineering
  • Operating Systems Engineering Group
  • Applications and Services Engineering

Produkte

Betriebssysteme

Microsoft bietet derzeit mit Windows 10 ein Betriebssystem für Desktop Computer an. Windows 10 kam Mitte 2015 auf den Markt. Anfang 2016 brachte das Unternehmen Windows 10 Mobile, das Betriebssystem für Smartphones, heraus.

Anwendungsprogramme

Microsoft verkauft eine Reihe von Office-Produkten (Microsoft Word, Excel, PowerPoint, Outlook etc.), welche zusammen als sogenannte Office-Pakete verkauft werden.

Darüber hinaus kaufte der Konzern vor einigen Jahren Skype.

Serverprodukte

Bspw. Exchange Server und einige weitere Produkte.

Services

Stark ist das Unternehmen außerdem im Bereich des IT-Consulting und verschiedenen Supportdienstleistungen. Hier bietet Microsoft seinen Kunden die Planung, den Betrieb und die Optimierung der IT-Infrastruktur an.

Spiele

Unter Gamer war das Unternehmen bekannt für einige Spielreihen, die große Erfolge feiern konnten. Um die Spiele-Entwicklung kümmern sich aktuell die Microsoft Studios.

Geschichte

Anfänge

1975 entwickelte Bill Gates mit Paul Allen ein Programm für den Altair 8800. Mit dem Hersteller des Computers schlossen die beiden einen Vertrag ab und verdienten nun mit ihrer Software an jedem verkauften Rechner.

Der Vertrag enthielt eine Klausel nach der bei 2500$ Umsatz im Monat ein telefonischer Kundendienst mit einer Person eingerichtet werden musste. Hierdurch konnte Gates sein Studium an der Harvard University nicht fortsetzen.

Im ersten Monat teilten sich Gates und Allen einen Gewinn von 1.516 Dollar.

Die Weiterentwicklung des Altair BASIC 3.0 gestaltete sich schwierig und die Entwicklungskosten beliefen sich auf ca. 40.000$.

Darüberhinaus entwickelte das junge Unternehmen andere verwandte Programme, die sich auf den damaligen Heimcomputern verbreiteten.

1980 versuchte Microsoft mit XENIX ein Betriebssystem einzuführen, welches aber aufgrund des großen Ressourcenhungers des Systems wenig erfolgreich war.

Durchbruch

Der Durchbruch begann mit der Kooperation mit IBM. IBM benötigte schnell ein Betriebssystem für ihren IBM-PC und ging mit ihrer Anfrage zu Microsoft. Gates und Allen schlossen mit IBM einen Vertrag über 186.000 $ für ein Betriebssystem ab. Hiermit wurde der Grundstein für Microsofts Erfolg gelegt.

Nur wenige Tage später kaufte Microsoft für 50.000 $ das Betriebssystem 86-DOS von einem anderen Unternehmen. Bill Gates, Paul Allen und Tim Paterson, den sie mit dem Kauf gleich mit einkauften, führten eine Reihe von Modifikationen durch. Schließlich lieferten sie das Programm unter MS-DOS an IBM aus.

Die Qualität von MS-DOS war sehr schlecht, aber dennoch wurde der PC von IBM ein großer Erfolg.

Aufgrund einer schweren Erkrankung verließ Paul Allen 1983 Microsoft, blieb aber neben Bill Gates Hauptaktionär. Das Unternehmen wuchs in den folgenden Jahren rasant.