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Top 10 – Die profitabelsten Unternehmen in den Fortune 500

Skyline

Platz 1: Apple

Das zweite Jahr in Folge, landet Apple auf Platz eins, der profitabelsten Unternehmen der Fortune 500. Das Unternehmen, mit Sitz in Cupertino stellt Smartphones, Computer und Betriebssysteme sowie Unterhaltungselektronik her. Auch betreibt Apple Internet-Vertriebsportale für Filme, Musik und Software (App Store, iTunesStore).

Gegründet wurde Apple im Jahre 1976 von Steve Jobs, Wozniak und Ron Wayne. Zu beginn war Apple eine Garagenfirma, die zu den ersten Herstellern von Personal Computern zählte. Bereits seit der Einführung einer Maus und der grafischen Benutzeroberfläche, die in dem 1980er Jahren verkauften Macintosh enthalten waren, nahm Apple eine Vorreiterposition ein.

Apple erweiterte seine Produktpalette mit dem iPod (2001), dem iPhone im Jahre 2007 und seit 2010 mit dem iPad. Das Unternehmen legte damit den Grundstein, für die bis heute noch anhaltende Begeisterung der Smartphones und Tabletcomputer sowie deren Boom auf dem Markt.

Am meisten Einnahmen machte Apple 2014 mit dem iPhone, gefolgt von dem iPad und dem Mac. Am viert-meisten Einnahmen machte das Unternehmen mit iTunes und der Software, gefolgt von Accesoires und zu guter letzt dem iPod. Der iTunes Store eröffnete im Jahr 2003 und der App Store im Jahr 2008. Beide Vertriebswege, der iTunes Store sowie der App Store zählen zu den weltweit größten digitalen Gütern.

Apple hat über 110.000 Mitarbeiter und machte 2015 einen Umsatz von rund 233,7 Mrd. $ Dollar und einen Gewinn von sage und schreibe 53,4 Mrd. $.

Platz 2: JP Morgan Chase & Co.

Zitat von Henry FordDie US-amerikanische Bank JP Morgan Chase & Co. sitzt in New York und gilt, als die größte Bank der Welt sowie zu dem weltweit zweitgrößten, börsennotierten Unternehmen.

Entstanden ist die JP Morgan Chase & Co. im Jahre 2000, aufgrund der Fusionierung von der Chase Manhattan Bank und der J.P. Morgan & Co..

JP Morgan Chase & Co. übernahm im Jahre 2008 die Investmentbank Bear Stearns und die damals größte US-Sparkasse Washington Mutual, die beide aufgrund der Weltwirtschaftskrise kurz vor der Insolvenz standen.

Da ein Ausfall, aufgrund der internationalen Verflechtungen, ein besonders hohes Risiko für die internationalen Finanzmärkte hätte, muss die Bank den höchsten geforderten Eigenkapital-Zuschlag von 2,5 Prozentpunkten aufweisen.

Das Unternehmen machte 2015 einen Umsatz von 93,543 Mrd. $ und einen Gewinn von 24,4 Mrd. Dollar. Damit macht die Bank nicht einmal einen halb so hohen Gewinn, wie Apple, landet aber dennoch auf den zweiten Platz der profitabelsten Unternehmen der Forbes 500.

Platz 3: Berkshire Hathaway

Die Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, zu der über 80 Firmen gehören, hat ein eine Vielzahl von Geschäftsfeldern. Hauptsächlich gehören zu den Geschäftsfeldern jedoch die Erst- und Rückversicherungen, gefolgt von Finanzdienstleistungen, dem Schienengüterverkehr, der Energieversorgung und dem produzierendem Gewerbe sowie der Groß- und Einzelhandel.

Entstanden ist Berkshire Hathaway 1955, aus der Fusion der beiden Textilfirmen Hathaway Manufacturing und Berkshire Fine Spinning. Ab 1962 kaufte Warren Buffet Aktien von Bershire Hathaway, nachdem er ein Muster erkannt hatte, dass sich wiederholte, immer wenn Berkshire Hathaway eine Textilfabrik verkaufte.

Nach einiger Zeit jedoch, merkte Warren Buffet, dass sich die finanzielle Situation des Unternehmens nicht verbessert, da die Textilwirtschaft nachlässt. Ihm wurde das mündliche Angebot gemacht, die Anteile von Buffet für 11 1/2 $ pro Aktie zu kaufen. Später bekam Buffet das Angebot in schriftlicher Form, der Preis ist allerdings auf 11 3/8 $ pro Aktie gesunken.Warren Buffett Zitat

Daraufhin beschloss Warren Buffet, Berkshire Hathaway zu kaufen und den ehemaligen Geschäftsführer Seabury Stanton, von dem er das Angebot erhalten hatte, zu feuern. So wurde Warren Buffet Vorsitzender des Unternehmens und leitete das noch vorhandene Kapital in textilfremde Beteiligungen um. Er erwarb beispielsweise die National Indemnity, eine Versicherung und die Illinois National, eine Bank.

So wurden die textilen Aktivitäten nach und nach eingestellt und auch die letzte Fabrik geschlossen. Berkshire Hathaway jedoch erwarb bis heute über 80 Unternehmen und hat zahlreiche Anteile an weiteren.

So kommt Berkshire Hathaway mit einem Umsatz von 210,82 Mrd. $ und einem Gewinn von 24,1 Mrd. $ auf den dritten Platz der profitabelsten Unternehmen.

Platz 4: Wells Fargo

Das US-amerikanische Finanzdienstleistungunternehmen Wells Fargo, mit Firmensitz in San Francisco ist eine Universalbank, die 1852 gegründet wurde und damals zunächst Transportdienstleistungen anbot. Besonders bekannt waren zu dieser Zeit, die Postkutschen des Unternehmens, die zum Straßenbild im sogenannten Wilden Westen gehörten.

Später bot das Unternehmen dann Finanzdienstleistungen an und wurde im Jahre 1998 von der Norwest Corporation übernommen. Der Name Wells Fargo blieb jedoch erhalten, da der Norwest Corporation die Geschichte mit den Postkutschen im Wilden Westen attraktiv erschien.

2008 übernahm die Wells Fargo den damaligen Konkurrenten Wachoiva.

Heute zählt die Wells Fargo mit einem Umsatz von 86,086 Mrd. $ und einem Gewinn von 22,9 Mrd. $ zu dem viert-profitabelsten Unternehmen der Forbes 500.

Platz 5: Gilead Sciences

Das Pharmazie- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences sitzt in Kalifornien, in Foster City. Das Unternehmen erforscht und kommerzialisiert Therapien, wie zum Beispiel Hepatitis B und C, HIV und Influenza.

Gegründet wurde zunächst das Unternehmen Oligogen von dem Arzt Michael Riordan, im Jahre 1987, welches ein Jahr später in Gilead Sciences umbenannt worden ist.

Rund 6000 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen und belegt mit einem Umsatz von 32,639 Mrd. $ (2015) und einem Gewinn von 18,1 Mrd. $ den fünften Platz, der profitabelsten Unternehmen der Forbes 500

Platz 6: Verizon Communications

Verizon Communications ist ein im Jahre 2000 gegründetes Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz in New York City.

Entstanden ist das Unternehmen, durch die Fusion von GTE Corporation und Bell Atlantic Corporation. Verizon Communications betreibt unter anderem die beiden Unterseekabel (Glasfaserkabel) Ulysses 1 und Ulysses 2. Verbunden sind mit dem Kabel, das französische Calais mit dem britischen Dover und Lowesoft in Großbritannien mit IJmuiden in den Niederlanden.

Außerdem hält Verizon die Mehrheit an Verizon Wireless, dem größten US-amerikanischen Mobilfunkanbieter. 2015 übernahm das Unternehmen Verizon Communications den Medienkonzern AOL und im darauffolgenden Jahr auch Yahoo.

Verizon Communications machte 2015 einen Umsatz von rund 131,6 Mrd. $ und einen Gewinn von 17,2 Mrd. $. Zudem beschäftigt das Unternehmen über 177.700 Mitarbeiter.

Platz 7: Citigroup

Der Finanzdienstleister Citigroup entstand 1998 durch die Fusionierung der Citicorp und der Travelers Group.

Geschäftsbereiche der Citigroup sind zum einen die Citicorp, die das Kreditkartengeschäft sowie das Privatkundengeschäft Banamex und Citibank in Lateinamerika umfasst. Der Geschäftsbereich Institutional Clients Group beinhaltet dagegen das Investmentbanking, die Private Banking Aktivitäten sowie das Firmenkundengeschäft.

Bereits im Jahre 2000 hatte die Citigroup mehr als 120 Millionen Kunden im Privatkundengeschäft und über 230.000 Mitarbeiter, wobei die Kundengröße zeitweise auf das Doppelte, auf ganze 200 Millionen Kunden angestiegen ist. In über 100 Ländern hat die Citigroup Kunden und beschäftigte 2014 241.000 Mitarbeiter.

Das Unternehmen machte im Jahre 2015 einen Umsatz von 87,86 Milliarden $ und einen Gewinn von 17,2 Milliarden Dollar.

Platz 8: Alphabet (Google)

Alphabet Inc. ist die Holding der vormaligen Google Inc., die weiterhin als Tochterunternehmen besteht. Geführt wird die Gesellschaft von den beiden Google-Gründern Larry Page (CEO) und Sergey Brin (Präsident).

Google erschien am 15. September 1997, und bis heute gibt es die Suchmaschine in 173 verschiedenen Sprachen inklusive Varianten und Kunstsprachen. Im Rahmen einer Restrukturierung von Google wurde die Alphabet gegründet, wobei die Google-Aktien 1 zu 1 übernommen worden sind und auch die Aktienkürzel beibehalten wurden.

Google Inc. ist nun also Tochterunternehmen der Alphabet Inc. und auch das Kerngeschäft der Onlinedienste wird weiterhin Google genannt. Die neue Struktur soll laut Page helfen, langfristiger zu Planen, um so auch ambitioniertere Ziele zu erreichen.

Alphabet beschäftigte 61.814 Mitarbeiter im Jahr 2015 und machte einen Umsatz von 74,989 Mrd. Dollar sowie einen Gewinn von 16,3 Mrd. $.

Platz 9: Exxon Mobil

Der Mineralölkonzern Exxon Mobil entstand 1999 durch den Zusammenschluss von Standard Oil of New Jersey (später Exxon) und Standard Oil Company of New York (später Mobil Oil).

Zuvor waren Exxon und Mobil Teile der Standard Oil Company von John D. Rockefeller, die bis zu ihrer Zerschlagung das größte Erdölraffinerie-Unternehmen der Welt war.Zitat von Mark Twain

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten ordnete jedoch die Auflösung der Standard Oil an und so entstanden unter anderem die Standard Oil of New York, aus der dann die Mobil Oil wurde, und die Standard Oil of New Jersey, die später als Exxon bekannt wurde. Die beiden Unternehmen wuchsen in den nächsten Jahren unabhängig voneinander weiter, bis sie sich aufgrund veränderter gesetzlicher Bestimmungen im Jahre 1999 wieder vereinigen konnten.

So gilt Exxon Mobil heute als direkter Nachfolger der Standard Oil Company und belegt mit einem erzielten Gewinn von rund 16.2 Mrd. $ (2015) den neunten Platz, der profitabelsten Unternehmen der Fortune 500. Im Jahr 2015 machte das Unternehmen einen Umsatz von 268.88 Mrd. $ und hatte 73.500 Mitarbeiter.

Platz 10: Bank of America

Das größte Kreditinstitut der Vereinigten Staaten ist die Bank of America Corporation, die als die zweitälteste Bank der USA gilt, da ihre Ursprünge auf die Bank of Massachusetts zurückgehen, welche bereits im Jahre 1784 gegründet wurde.

Durch zahlreiche Fusionen und Zukäufe, ist bis heute die bekannte Bank of America entstanden. Während der Weltwirtschaftskrise in den Jahren 2007 bis 2009 kaufte die Bank of America für 2,5 Mrd. US-Dollar das Unternehmen Countrywide Financial und übernahm die zu dieser Zeit drittgrößte Investmentbank der Vereinigten Staaten, die Merril Lynch. Die Übernahme der viert-größten Investmentbank, der Lehman Brothers wurde allerdings von der Bank of America abgelehnt und so meldete Lehman Brothers Insolvenz.

Bis dahin erhielt die Bank of America 25 Milliarden US-Dollar von dem staatlichen Bankenrettungsplan.

Das Unternehmen erholte sich jedoch recht schnell, auch aufgrund neuer strategischer Pläne, sodass sie im September 2009 bekannt gab, den staatlichen „Schutzschirm“ zu verlassen und außerdem konnten sie alle ihre Verbindlichkeiten gegenüber des US-amerikanischen Staat in Höhe von 45 Mrd. $ auf einmal zurückzahlen.

Bis heute hat sich die Bank of America auf den zehnten Platz der profitabelsten Unternehmen der Fortune 500 platziert. Das Unternehmen machte 2015 15.9 Milliarden $ Gewinn und einen Umsatz von rund 85.116 Mrd. US-Dollar. Zudem beschäftigt die Bank of America 224.000 Mitarbeiter.

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